Ringelblumen werden für ihre leuchtenden, fröhlichen Blüten und ihre einfache Kultivierung gefeiert. Der Schlüssel zu einem blühenden Bestand ist Sonnenlicht. In diesem Ratgeber erklären wir, warum volle Sonne wichtig ist und wie man Ringelblumen in jedem Garten pflanzt, pflegt und von den Vorteilen profitiert.
Sonnenlicht ist das Lebenselixier der Ringelblumen. Für eine optimale Blütenproduktion und dichtes Laub sind mindestens 6–8 Stunden direkte Sonneneinstrahlung pro Tag erforderlich.
Nachfolgend finden Sie eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für Anfänger, die alles von der Sortenauswahl bis zur Behebung häufiger Probleme abdeckt.

Ja. Ringelblumen gedeihen in der vollen Sonne und gedeihen im Halbschatten nicht so gut. Sie werden am besten in der wärmsten Zeit des Jahres gepflanzt, wenn sie jeden Tag 6–8 Stunden direktes Sonnenlicht erhalten können.
In kühleren Klimazonen können Sie sie dennoch in Behältern anbauen und bei steigenden Temperaturen an einen sonnigen Ort stellen.
Die meisten Ringelblumen sind einjährige Pflanzen, die ihren Lebenszyklus in einer Saison abschließen. Einige Sorten säen sich selbst und können sich wie Stauden verhalten, aber sie bleiben im Allgemeinen krautig und entwickeln keine holzigen Stängel.
Ringelblumen können im Innenbereich gezüchtet werden, sie benötigen jedoch ein helles, nach Süden ausgerichtetes Fenster, das mindestens 6 Stunden Sonnenlicht erhält. Andernfalls kann es sein, dass sie nicht blühen.
Es sind über 50 Arten bekannt. Die beiden häufigsten sind die Französische Ringelblume (Tagetes patula) und die Afrikanische Ringelblume (Tagetes erecta).

Diese kompakten Pflanzen erreichen eine Höhe von 10–12 Zoll und produzieren leuchtend gelbe, orange oder rote Blüten.

Afrikanische Ringelblumen werden höher – 12–20 Zoll – und haben große, gekräuselte, pompomförmige Blüten in Gelb- und Orangetönen.

Pflanzen Sie die Samen im Abstand von 2,5 cm. Sie keimen in 4–5 Tagen. Halten Sie den Boden warm und gleichmäßig feucht, bis die Sämlinge erscheinen, und lassen Sie dann den oberen Zentimeter trocknen, bevor Sie ihn erneut gießen.
Wenn die Sämlinge 10–12 cm groß sind, platzieren Sie sie in einem Abstand von 25–30 cm. Verwenden Sie für die Kübelbepflanzung einen Topf mit einer Breite und Tiefe von mindestens 10 Zoll und ausreichender Drainage.
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Der Frühling ist ideal. Die Samen keimen schnell und die darauffolgenden acht Wochen voller Sonneneinstrahlung bringen üppige Blüten hervor. Normalerweise keimen die Sämlinge 7–14 Tage nach dem Pflanzen.
Ringelblumen bevorzugen nährstoffreiche, lehmige und gut durchlässige Böden. Sie tolerieren tonige, sandige oder anderweitig schlechte Böden, aber ein verbesserter Boden mit Kompost und Mulch fördert das Wachstum.
Verwenden Sie für Behälter eine Allzweck-Blumenerde.

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Ringelblumen sind pflegeleicht. Wenn der Boden bereits reich an organischer Substanz ist, ist eine minimale Düngung erforderlich.
Das Entfernen verblühter Blüten fördert die Bildung neuer Blüten, ist aber nicht zwingend erforderlich; Ringelblumen säen sich auf natürliche Weise selbst, nachdem die Blüten abgefallen sind.
Düngen Sie sparsam – einmal im Monat mit einem ausgewogenen Langzeitdünger oder bei Bedarf mit Komposttee.
Wenn Sie Setzlinge in größere Töpfe oder in den Garten umsetzen, stellen Sie sicher, dass der Behälter mindestens ein Drainageloch hat, um Wurzelfäule zu verhindern.

Ringelblumen sorgen für lebendige Farben, halten Schädlinge wie Blattläuse, Tomatenschwärmer und Mücken ab und locken Bestäuber wie Bienen und Schmetterlinge an. Aufgrund ihres geringen Pflegeaufwands sind sie sowohl für Zierbeete als auch für die Begleitbepflanzung beliebt.
Kleine, birnenförmige Insekten, die sich von Blättern ernähren. Verwenden Sie bei einem Befall insektizide Seife oder Neemöl.
Achten Sie auf graues Pulver auf den Blättern. Verbessern Sie die Luftzirkulation und erwägen Sie im Ernstfall ein Fungizid.
Oft aufgrund trockener Böden. Regelmäßig gießen, besonders bei heißem Wetter.
Kann zu Wurzelfäule führen. Stellen Sie sicher, dass der Boden feucht, aber nicht durchnässt bleibt.
Zeigt normalerweise unzureichendes Sonnenlicht an. Stellen Sie die Pflanze um oder stellen Sie sicher, dass sie 6–8 Stunden lang direkter Sonne ausgesetzt ist.

Während die meisten Ringelblumen Verbindungen enthalten, die Hautreizungen verursachen können, sind einige Sorten essbar und wurden in kulinarischen und medizinischen Zubereitungen verwendet. Zu den traditionellen Anwendungen gehört die Behandlung von Verdauungsproblemen und Darmparasiten.
Ringelblumen sind eine zuverlässige und pflegeleichte Wahl für Gärtner aller Erfahrungsstufen. Bei voller Sonne, ausreichendem Abstand und einfacher Pflege werden sie während der gesamten Vegetationsperiode jeden Garten oder Behälter erhellen.
Weitere Informationen finden Sie in unseren entsprechenden Leitfäden zu Ringelblumensorten, Begleitpflanzung und Schädlingsbekämpfung.
Autor:Bhea Bathan – eine Künstlerin und kreative Autorin mit einer Leidenschaft für Gartenarbeit.
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Redaktionelle Leitung liegt bei Steve Snedeker, einem erfahrenen Gärtner mit jahrzehntelanger Erfahrung.