Erbsen gehören zu den Gemüsesorten, die sich am einfachsten anbauen lassen, und wenn sie in Behältern angebaut werden, können sie einen überraschend großzügigen Ertrag liefern. Ihre leuchtenden, essbaren Schoten, duftenden Blüten und Kletterpflanzen machen sie zu einer beliebten Wahl für Gemüsegärten und Zierpflanzen. Dieser Leitfaden bündelt Expertenratschläge aus universitären Beratungsprogrammen und erfahrenen Züchtern in einem prägnanten, Schritt-für-Schritt-Fahrplan für den Containererbsenanbau.
Erbsen gedeihen unter vollsonnigen Bedingungen, die täglich 6–8 Stunden direktes Sonnenlicht bieten. In den meisten Regionen ist eine helle Südterrasse oder ein Balkon ideal. Wenn Sie sich in einem heißen Klima befinden, achten Sie darauf, die Behälter so zu positionieren, dass sie die Morgensonne empfangen. Der kühlere Schatten am Nachmittag verhindert Hitzestress. In kühleren Zonen ist Nachmittagslicht akzeptabel, solange die Feuchtigkeit erhalten bleibt.
Das Gärtnern in Containern bietet den Vorteil der Mobilität – stellen Sie die Töpfe ins beste Licht oder spenden Sie an heißen Tagen Schatten, ohne dass Sie mühsam umpflanzen müssen.
Da Erbsen Kletterpflanzen sind, ist eine vertikale Unterstützung unerlässlich. Ein einfaches 15-Zoll-Metallspalier oder ein Tomatenkäfig funktionieren gut, und viele Züchter kombinieren dies mit einem Hochbeet oder einem stabilen Pflanzbeutel. Ein 65-Gallonen-Zuchtbeutel bietet ausreichend Platz für robuste Reben; Kleinere 10- oder 15-Gallonen-Beutel eignen sich auch gut, wenn der Platz begrenzt ist.
Hochbeete sorgen für eine bessere Entwässerung, lockereren Boden und eine schnellere Erwärmung im Frühling – Faktoren, die das frühe Wachstum fördern können. Ein hochwertiger Pflanzbeutel oder ein selbstbewässernder Behälter können jedoch ein Ersatz sein, wenn Beete nicht möglich sind.
Es gibt drei Hauptarten von Erbsen, die jeweils für unterschiedliche kulinarische Zwecke geeignet sind:
Erbsen sind zwar verzeihend, gedeihen aber am besten in einer lockeren, gut durchlässigen Mischung, die mit organischen Stoffen angereichert ist. Mischen Sie eine hochwertige Blumenerde mit Kompost oder gut verrottetem Mist und ziehen Sie einen leichten körnigen Dünger wie 3-5-5 in Betracht, um das Wachstum anzukurbeln.
Halten Sie einen pH-Wert zwischen 6,0 und 7,5 ein. Testen Sie Ihre Mischung, wenn Sie sich nicht sicher sind; Ein neutrales bis leicht alkalisches Milieu fördert die Nährstoffaufnahme. Halten Sie den Boden feucht, aber nicht durchnässt – Containererde trocknet schneller als Erde im Boden, daher sind häufige Kontrollen unerlässlich.
Erbsen sind obligate Mandibeln; Sie dürfen nicht gepflanzt werden, wenn die Bodentemperatur über 21 °C steigt. Im Süden können Sie bereits im Januar säen; In kühleren Klimazonen ist März oder April optimal, sobald der Boden auftaut. Herbstpflanzungen sind ebenfalls möglich – beginnen Sie zwei bis drei Wochen vor dem ersten Frost (Ende August bis Anfang September) für eine zweite Ernte.
Kunststofftöpfe kühlen schneller ab, was für eine frühe Keimung von Vorteil ist. Unglasierte Keramik- oder Terrakottatöpfe speichern die Wärme und kommen Pflanzen zugute, die wärmere Böden benötigen.
Die direkte Aussaat wird gegenüber der Innenaussaat empfohlen. Gießen Sie die Samen über Nacht, um die Keimung zu beschleunigen. Graben Sie einen flachen Graben – etwa 2,5 cm tief – und platzieren Sie die Samen im Abstand von 5 cm. Platzieren Sie die Reihen in einem Abstand von 7 bis 10 Zoll bzw. 18 Zoll bei größeren Sorten. Leicht mit Erde bedecken.
Erbsen binden Luftstickstoff und reichern so den Boden für spätere Ernten an. Ihre Wurzelsysteme zersetzen sich am Ende der Saison und geben dem Boden wertvolle Nährstoffe zurück.
Gleichbleibende Feuchtigkeit ist der Schlüssel:Versuchen Sie etwa 2,5 cm Wasser pro Woche. Vermeiden Sie übermäßiges Gießen, da dies insbesondere während der Keimung zu Pilzfäule führen kann. Überwachen Sie die Feuchtigkeit in Behältern genau. sie trocknen schneller aus als Betten. Tropfbewässerung oder ein Selbstbewässerungssystem können dabei helfen, einen konstanten Feuchtigkeitsgehalt aufrechtzuerhalten.
Zu den Hauptbedrohungen zählen Wurzelfäule, Blattläuse, Miniermotten und Wurzelnematoden. Zu den Symptomen von Wurzelfäule gehören weiche, verfärbte Stängel und matschige Wurzeln. Reduzieren Sie die Bewässerung und verbessern Sie die Entwässerung, um dieses Problem zu mildern.
Blattläuse und Miniermotten können mit insektizider Seife, Neemöl oder Gartenöl bekämpft werden. Für Nematoden bietet das Einbringen nützlicher Nematoden in den Boden eine natürliche Bekämpfungsmethode.
Die Erntezeit variiert:Erbsen und Erbsen sind bereit, wenn die Schoten prall und fest sind – normalerweise 60–70 Tage nach der Aussaat. Zuckerschoten sollten flach und zart geerntet werden, um ihren delikaten Geschmack zu bewahren. Drehen Sie die Schote vorsichtig, um eine Beschädigung der Rebe zu vermeiden.
Spülen Sie die geschälten Erbsen nach der Ernte vor dem Schälen in kaltem Wasser ab. Zur Lagerung die Erbsen eine Minute lang in kochendem Wasser blanchieren, dann in Eiswasser tauchen, trocknen und vor dem Verpacken auf einem Blech schockgefrieren. Dadurch bleiben Geschmack und Textur bis zu sechs Monate erhalten.
Der Anbau von Erbsen in Behältern ist sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Gärtner ein lohnendes Unterfangen. Durch die Bereitstellung einer Kletterstruktur, eines gut durchlässigen Bodens und der richtigen Pflege können Sie die ganze Saison über frische, süße Erbsen genießen.