Unser Ziel ist es, jedes Viertel jeder Kuh zu jeder Zeit vollständig zu melken. Auf dem Weg zu diesem Ziel stoßen wir auf viele Herausforderungen. Eine Herausforderung ist das bimodale Melken:ein verzögerter Milchrückgang oder gar Milchmangel in einer oder mehreren Zitzen während des Melkvorgangs. Bimodalität kann sowohl die Milchproduktion als auch die Kuhgesundheit stark beeinflussen. Lassen Sie uns seine Auswirkungen auf die Leistung von Milchviehbetrieben untersuchen und Strategien zur wirksamen Reduzierung seines Auftretens skizzieren.
Bimodalität ist ein ineffizientes Melken, das durch eine Abnahme der Melkgeschwindigkeit gekennzeichnet ist und häufig durch falsche Vormelkmaßnahmen verursacht wird.
Abbildung 1 zeigt, wie ein bimodales Melken hinsichtlich des Milchflusses und der Dauer des Melkvorgangs aussieht. Während die Maschine, die die Milchernte durchführt, weiterhin wie vorgesehen funktioniert, kann die Kuh – insbesondere das Zitzengewebe – aufgrund dieser unerwarteten Verringerung des Milchflusses erheblich beeinträchtigt werden.

Bimodalität kann dazu führen, dass sich die Zitze anders an den Zitzengummi anpasst. Diese Passungsänderung kann dazu führen, dass das Vakuum im Mundstückbereich des Zitzengummis ansteigt und es zu Stauungen im Zitzengewebe kommt. Dieser Stau kann dazu führen, dass das Melken langsamer wird und sich die Kühe unwohl fühlen, was die Chancen auf eine vollständige Ernte verringert.
Wenn die Bimodalität reduziert wird, kann ein besseres Melken erreicht werden. Abbildung 2 zeigt, wie dieses Melken aussehen würde. Bei Melkbeginn setzt sofort der Milchfluss ein und bleibt bis zum Ende der Melkdauer konstant. Dadurch wird ein optimales Melken erreicht.

Um die Gesundheit der Kühe zu verbessern und die Milchleistung zu steigern, muss die Bimodalität niedrig sein. Damit das gelingt, müssen wir zunächst verstehen, woher es kommt.
Melken ist ein natürlicher Vorgang, dessen Ziel es ist, dass die Kühe ihre Kälber füttern. Wenn ein Kalb gefüttert werden muss, berührt es zuerst das Euter, bevor es aus den Zitzen trinkt. Diese Stimulation ist sehr wichtig und wenn sie vergessen, überstürzt oder ineffektiv durchgeführt wird, kann sie zu Bimodalität führen.
Während die meisten Milchbauern im Rahmen ihres Melkprozesses eine bestimmte Vormelkbehandlung durchführen, gibt es in großem Umfang immer noch Bimodalität.
Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass jede Kuh einzigartig ist. Während ein einheitlicher Ansatz für Landwirte am einfachsten ist, ist er nicht immer das, was eine Kuh braucht. Jede Kuh hat unterschiedliche Bedürfnisse für die Stimulation vor dem Melken, und obwohl ein individueller Ansatz eine Herausforderung darstellt, kann er durch Innovationen ermöglicht werden, die Daten nutzen, um die individuellen Kuheinstellungen zu steuern.
Das automatisierte Melken durch Roboter hat den Melkprozess im Laufe der Jahre verbessert und optimiert. Wir konzentrieren uns auf drei Teile des Melkprozesses:Vormelken, Melken und Nachmelken.
Für alle Teile des Prozesses wurden neue Technologien und Optimierungen eingeführt, einschließlich der Hinzufügung von Vorbehandlungsbürsten. Diese Bürsten reinigen und stimulieren die Zitzen im Melkroboter vor dem Melken, was zur Verbesserung des Melkvorgangs beiträgt.
Realistisch gesehen ist es nahezu unmöglich, Bimodalität vollständig zu verhindern. Ein Grund dafür ist die Notwendigkeit, die Gesamtmelkzeit auszugleichen.
Beispielsweise kann eine Vorbehandlung, wenn sie richtig durchgeführt wird, die Anzahl der bimodalen Melkvorgänge reduzieren, in der Regel durch eine Verlängerung der Putzzeit. Wenn Sie diese Zeit jedoch zu sehr verlängern, erhöht sich die Gesamtmelkzeit, was möglicherweise Auswirkungen auf die Gesamtergebnisse des Betriebs hat.
Der Prozentsatz des bimodalen Melkens ist für jeden Milchviehbetrieb und jede Kuh unterschiedlich, daher liegt es an jedem Landwirt, seine eigenen realistischen Ziele festzulegen, basierend auf seiner aktuellen Situation und der gewünschten Situation für seinen Betrieb.
Fortschritte wurden mit einem neuen datengesteuerten Ansatz für die Behandlung vor dem Melken erzielt, der die während des Melkvorgangs gesammelten Informationen nutzt, um die Vorbehandlungseinstellungen für jede einzelne Kuh automatisch anzupassen. Tests auf Dutzenden von Betrieben weltweit zeigten eine Reduzierung der bimodalen Melkvorgänge um 40 % innerhalb von nur vier Wochen, was das erhebliche Potenzial intelligenter, individueller Anpassungen zur Verbesserung der Melkeffizienz unterstreicht.
Die kontinuierliche Weiterentwicklung der Melktechnik treibt den Fortschritt in diesem Bereich weiterhin voran. Durch die ständige Erforschung neuer Lösungen ist die Branche besser gerüstet, um die Bimodalität zu reduzieren, den Kuhkomfort zu erhöhen und die Gesamtleistung des Betriebs zu verbessern.
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