Bohnen gehören zu den Grundnahrungsmitteln im Garten – ganz gleich, ob Sie Schnur-, Bohnen-, grüne oder getrocknete Sorten anbauen, sie sind einfach anzubauen und lohnenswert in der Ernte. Da sie einen beträchtlichen Teil Ihrer Beete einnehmen können, können die richtigen Techniken aus einem bescheidenen Beet einen produktiven Ertrag machen.
Alles beginnt mit einer soliden Saatplatzierung. Timing, Tiefe und Abstand schaffen die Voraussetzungen für den Erfolg.
Während das Datum des letzten Frosts ein nützlicher Anhaltspunkt ist, reagieren Bohnen in erster Linie auf die Bodentemperatur und nicht auf die Lufttemperatur. Die Samenkeimung kommt in kaltem Boden zum Stillstand, was zu Fäulnis und fehlenden Erntefenstern führt.
Verwenden Sie ein Bodenthermometer, um die Temperatur zu überwachen. Streben Sie vor dem Pflanzen eine konstante Temperatur von mindestens 16 °C an. Viele Züchter bevorzugen 70°F (21°C), um eine robuste Keimung zu gewährleisten und die Notwendigkeit einer Nachsaat zu reduzieren.
Diese zusätzliche Woche zahlt sich oft durch höhere Keimraten und einen saubereren Gartenboden aus.
Im Gegensatz zu vielen Setzlingen, die in Baumschulen verkauft werden, gedeihen Bohnen am besten, wenn sie direkt gesät werden. Ein Transplantationsschock kann Sämlinge töten oder das Wachstum hemmen.
Durch das Umpflanzen wird dieses empfindliche Wurzelsystem gestört. Bohnen keimen schnell – normalerweise innerhalb von 7–10 Tagen – sodass das Einpflanzen in die Erde sowohl zeiteffizient als auch stressfrei ist.
Hülsenfrüchte binden Luftstickstoff durch symbiotische Bakterien, sodass schwere Stickstoffdünger unnötig sind – und das Blattwachstum auf Kosten der Schoten fördern können.
Verwenden Sie einen Dünger mit niedrigem Stickstoff-, hohem Phosphor- und Kaliumgehalt, um die Wurzelentwicklung und Schotenbildung zu unterstützen. Farmer’s Secret Fruit &Bloom Booster ist eine zuverlässige Wahl.
Fügen Sie Stickstoff nur hinzu, wenn eine kürzlich durchgeführte Bodenuntersuchung einen schwerwiegenden Mangel zeigt.
Impfstoffe können hilfreich sein, wenn Sie zum ersten Mal Bohnen in einen neuen Boden pflanzen. Wenn Sie in der Vergangenheit erfolgreich Bohnen angebaut haben, sind die einheimischen Rhizobium-Bakterien wahrscheinlich bereits vorhanden.
Mulchen speichert die Feuchtigkeit, mildert die Bodentemperatur und unterdrückt Unkraut – das spart Zeit und sorgt für eine gleichmäßige Flüssigkeitszufuhr.
Tragen Sie Mulch auf, sobald die Sämlinge einige Zentimeter groß sind, oder verwenden Sie ein Mulchmaterial, das direkt über frisch gesäte Beete verteilt werden kann.
Mein Garden Tower 2 verwendet einen haltbaren Mulch, der direkt nach der Aussaat ausgelegt werden kann. Die Bohnen wachsen hindurch und der Mulch speichert die Feuchtigkeit.
Das Pflanzen in gestaffelten Mengen sorgt für eine kontinuierliche Ernte, ohne den Garten zu überfüllen.
Beispielplan:
Passen Sie die Zahl an den Verbrauch Ihres Haushalts an.
Wenn Sie eine einzelne Massenernte zum Einmachen oder Einfrieren bevorzugen, schneiden Sie die erste Ernte ab, sobald die Produktion nachlässt, und pflanzen Sie sie dann für eine zweite Ernte neu ein. Dies ergibt insgesamt oft mehr Bohnen als ein einzelner, längerer Durchlauf.
Bohnen sind im Ruhezustand dürretolerant, blühende Pflanzen benötigen jedoch konstante Feuchtigkeit. Gießen Sie mindestens 2,5 cm pro Woche und erhöhen Sie die Menge bei Hitzewellen, um die Schotenbildung aufrechtzuerhalten.
Je mehr Sie ernten, desto mehr produziert die Pflanze. Wählen Sie für Bohnen die Schoten aus, die fest, glatt und noch nicht gewölbt sind. Das Pflücken verhindert, dass die Pflanze ihre Reife signalisiert und die Schoten schließt.
Buschbohnen sind kompakt, füllen aber schnell den Platz. Stangenbohnen – wie „Kentucky Wonder“, „Blue Lake Pole“ und „Fortex“ – werden groß und können bei richtiger Unterstützung monatelang Ertrag bringen.
Experimentieren Sie mit beiden, um die beste Lösung für Ihre Gartengestaltung und Ihre ästhetischen Vorlieben zu finden.
Im Gegensatz zu anderen Marienkäfern, die Schädlinge bekämpfen, zielen diese Käfer auf Bohnen ab. Früherkennung und Prävention sind der Schlüssel.
Untersuchen Sie die Blattunterseiten auf gelbe Eierbüschel oder flauschige Larven. Tragen Sie mit einem Kieselgur-Staubwedel einen feinen, sicheren Staub auf das Laub auf. Vermeiden Sie es, aus einem Rucksack zu streuen, um einen sauberen Garten zu erhalten.
Schließen Sie sich den über 50.000 Gärtnern an, die zeitnahe Tutorials, Tipps und Aufgaben direkt in ihren Posteingang erhalten.