Viele Gärtner gehen davon aus, dass alle Palmen zum Gedeihen sengende Hitze und trockene Wüsten benötigen. Diese Wahrnehmung rührt vom Bild tropischer Palmen her, aber die Nikau-Palme (Rhopalostylis sapida). ) widerspricht diesem Stereotyp. Sie ist im Küstentiefland Neuseelands beheimatet und bevorzugt kühlere, feuchtere Bedingungen, was sie zu einer geeigneten Wahl für Gärten mit gemäßigtem Klima macht, in denen andere Palmen versagen könnten.
Pflanzentyp: Mehrjährig
Familie: Arecaceae
Gattung: Rhopalostylis
Art: Sapida
Heimatgebiet: Neuseeland
Belichtung: Teilweise Sonne
Höhe: 30–50′ (im Boden gewachsen); Kübelpflanzen bleiben kleiner
Bewässerung: Mäßig bis hoch
Boden: Feucht, gut durchlässig, humusreich
Winterhärtezone: 9–11
Häufige Schädlinge und Krankheiten: Schildläuse, Wollläuse, Wurzelfäule
Wartung: Niedrig
Die Nikau-Palme ist Neuseelands einzige einheimische Palmenart. Sein Māori-Name spiegelt sein lokales Erbe wider. Der Baum hat einen bauchigen Stamm, der sich nach oben verjüngt und von einem anmutigen Fächer aus langen, federähnlichen Wedeln gekrönt wird. In freier Wildbahn erreichen ausgewachsene Bäume eine Höhe von bis zu 50 Fuß, wachsen jedoch sehr langsam und produzieren jedes Jahr nur wenige neue Wedel.
Die Wedel können 6 bis 10 Fuß lang sein und haben gewölbte Blättchen, die der Palme eine skulpturale Eleganz verleihen. Ausgewachsene Pflanzen bringen kleine Blüten und leuchtend rote Beeren hervor, aber in Hausgärten ist die Blüte selten.
Diese Palmen gedeihen entlang der Küsten Neuseelands, vom Meeresspiegel bis zu einer Höhe von etwa 1.500 Fuß. Sie bevorzugen eine hohe Luftfeuchtigkeit, kühle Temperaturen (60–80 °F) und gefiltertes Licht, wie es für Unterholz im Wald typisch ist. Die Winter fallen selten unter den Gefrierpunkt, dennoch überstehen die Palmen kurze Kälteperioden, wenn sie einmal etabliert sind.
Durch die Pflanzung im Frühjahr hat der Baum eine volle Vegetationsperiode, um sich zu etablieren. Das Pflanzen im Herbst kann in milden Regionen funktionieren, kann jedoch den Erfolg beeinträchtigen. Wählen Sie für den Containeranbau einen Topf, der groß genug ist, um zukünftiges Stammwachstum aufzunehmen, und fügen Sie eine Drainageschicht hinzu.
Wichtige Schritte:
Um die natürliche Umgebung der Palme nachzubilden, konzentrieren Sie sich auf Feuchtigkeit, Luftfeuchtigkeit und mäßige Hitze.
Suchen Sie lieber nach hellem, gefiltertem Licht als nach direkter Mittagssonne. Ideal sind nach Osten ausgerichtete Standorte oder Bereiche mit Halbschatten. In heißen Klimazonen bei Spitzenhitze Schatten spenden.
Sorgen Sie für einen gleichmäßig feuchten Boden ohne Staunässe. Gießen Sie tief, wenn sich der obere Zentimeter trocken anfühlt. Reduzieren Sie im Winter die Häufigkeit, aber vermeiden Sie, dass der Boden vollständig austrocknet.
Verwenden Sie eine feuchte, gut durchlässige Mischung, die mit organischem Material angereichert ist. Fügen Sie bei Kübelpflanzen Perlit oder Bimsstein hinzu, um die Drainage zu verbessern. Vermeiden Sie zu fruchtbaren Boden, da dieser die Wurzeln schädigen kann.
Optimale Temperaturen:60–80 °F. Sobald sich die Palme etabliert hat, verträgt sie ein kurzes Absinken auf etwa 20 °F. Eine hohe Luftfeuchtigkeit (über 50 %) ist unerlässlich; Niedrige Luftfeuchtigkeit kann zu braunen Blattspitzen führen.
Im Frühling, Sommer und Herbst leicht füttern. Verwenden Sie einen palmenspezifischen Dünger mit geringerem Phosphorgehalt. Vermeiden Sie eine Überdüngung.
Entfernen Sie nur beschädigte oder braune Wedel. Vermeiden Sie es, die wachsende Spitze oder die grünen Wedel abzuschneiden, da daraus keine Palmen nachwachsen können. Schneiden Sie die Pflanze mit einer fleischfeuchten Technik ab, um saubere Ergebnisse zu erzielen.
Aus frischen Samen vermehren – ein teurer, aber lohnender Prozess. Die Keimung kann Monate dauern. Sorgen Sie während der Setzlingsbildung für gleichmäßige Wärme (~25 °C) und Feuchtigkeit.
Zu den bemerkenswerten Problemen gehören:
Durch regelmäßige Inspektionen und rechtzeitige Anpassungen bleibt Ihre Nikau-Palme jahrzehntelang gesund.